Akupunktur

Die Wurzeln der Akupunktur liegen über 2000 Jahre zurück. Sie gehört zu den ältesten Naturheilverfahren der Welt.

An empirisch festgelegten Punkten, die auf sog. Leitbahnen den ganzen Körper durchziehen und alle Körperteile miteinander verbinden wird eine therapeutische Wirkung erzielt. Die Punkte, die auf den Leitbahnen genadelt werden, stimulieren das Qi, im Chinesischen die Lebensenergie, die durch den Körper fließt.

Studien stellten die Wirksamkeit der Akupunktur bei Rücken- und Knieschmerzen fest. Drei Viertel der Patienten ging es noch Monate nach der Behandlung deutlich besser. Damit war die Akupunktur effektiver als herkömmliche Therapien.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Akupunkturbehandlungen nur bei chronischen, also seit mindestens sechs Monaten wiederkehrenden Schmerzen in der Lendenwirbelsäule und im Knie. Übernommen werden zehn, in Ausnahmefällen auch bis zu 15 Sitzungen. Abrechnen dürfen nur Ärzte, die eine von den Kassen festgelegte Ausbildung nachweisen können.

Privatversicherungen zahlen in der in Regel Akupunkturbehandlungen bei allen Schmerzerkrankungen.

Bei allen anderen Beschwerden muss der Patient selbst die Kosten tragen.

Foto: Sabine Mattstedt
Foto: Sabine Mattstedt
Foto: Sabine Mattstedt