Osteoporose

Foto: Sabine Mattstedt

Die Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Knochen ihre Festigkeit verlieren; sie werden porös, verlieren ihre Substanz.

Frauen sind durch die Abnahme der Geschlechtshormone in den Wechseljahren häufiger betroffen. Eine typische Frauenkrankheit ist die Osteoporose dennoch nicht.

In Deutschland sind mittlerweile 7,8 Millionen Menschen über 50 Jahre an Osteoporose erkrankt, davon 6,5 Millionen Frauen und 1,3 Millionen Männer.

Zu Beginn einer Osteoporose treten nur geringe Beschwerden auf, zum Beispiel gelegentliche Rückenschmerzen. Typisch für die fortschreitende Osteoporose sind Knochenbrüche ohne erkennbaren Anlass, sogenannte Spontanfrakturen. Diese Brüche führen zu starken, akuten Schmerzen und zu Fehlstellungen, die wiederum starke Muskelverspannungen auslösen können.

Bei der Altersosteoporose sind Brüche des Oberschenkels sehr häufig. Typisch für die Osteoporose sind Einbrüche der Wirbelkörper. Dadurch werden die Patienten immer kleiner, und es entsteht ein Rundrücken.

Die empfohlene Basisdiagnostik besteht aus Anamnese und körperlicher Untersuchung, Laboruntersuchungen und Röntgenbilder der Brust- und Lendenwirbelsäule.

Bei Verdacht auf eine Osteoporose erfolgt eine DXA-Knochendichtemessung (Densitometrie).

Die Knochendichtemessung ist eine Wahlleistung, die anfallenden Kosten werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.